Funktionsweise der Wärmepumpe



Die Wärmepumpe hebt die niedrige Naturwärme durch Energiezufuhr auf eine für Heizzwecke geeignete höhere Temperatur an. Der Wärmepumpenprozess ist ein Kreisprozess, in dem eine Flüssigkeit mit niedrigem Siedepunkt (Kältemittel R 407 C) den Zustandsänderungen Verdampfung, Verdichtung, Verflüssigung und Entspannung unterworfen wird, um daraus einen technischen Nutzen zu ziehen.

Vergleichbar mit dem Prinzip eines Kühlschranks ist die Funktionsweise einer Wärmepumpe denkbar einfach: Sie entzieht der Luft dem Wasser oder dem Erdreich Wärme und leitet sie weiter an das Heizsystem. Die kostenlose Umweltenergie wird zunächst zum Wärmetauscher(Verdampfer) der Wärmepumpe geführt. Hier befindet sich das flüssige Kältemittel(Arbeitsmedium), das nun die Wärme der Energiequellen aufnimmt und dabei verdampft. Der Verdichter saugt das gasförmige Arbeitsmedium an und presst es zusammen.

Der Druck erhöht sich, die Temperatur steigt. Anschließend sorgt ein zweiter Wärmetauscher (Verflüssiger) dafür, dass die Wärme in das Umlaufsystem der Heizung gelangt. Der abschließende Druckabbau erfolgt durch das Expansionsventilm der Kreislauf beginnt wieder von vorn. So wird kostenlose Umweltenergie nutzbar gemacht.